{"id":68,"date":"2009-03-23T10:09:50","date_gmt":"2009-03-23T09:09:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hav-hamburg.de\/?page_id=68"},"modified":"2009-07-29T06:52:37","modified_gmt":"2009-07-29T05:52:37","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hav-hamburg.de\/?page_id=68","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Aus der Geschichte des Hamburger Apothekervereins e.V.<br \/>\nVerband der Apothekenleiter in der Freien und Hansestadt Hamburg<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-10 alignnone\" title=\"verein\" src=\"https:\/\/www.hav-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/verein1.gif\" alt=\"verein\" width=\"303\" height=\"420\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Kurzer historischer Abri\u00df der Entwicklung des Hamburger Apothekervereins e.V.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Geschichte der Hamburger Apotheken und der sie tragenden Organisationen ist durch die Arbeiten von Caesar Albrecht Jungclau\u00dfen, Rudolf Schmitz, Cornelia Kohlhaas\u2013Christ und Bernd Funke au\u00dferordentlich gut dokumentiert. Die Aufarbeitung der letzten vier Jahrzehnte bleibt ein Desiderat an einen engagierten Kollegen.<br \/>\nAnla\u00df f\u00fcr die Gr\u00fcndung des ersten Hamburger Apothekervereins war die 1818 verabschiedete Medizinalordnung, die vorsah, da\u00df die Zahl der Apotheken in Hamburg von f\u00fcnfzig auf vierundzwanzig zur\u00fcckgef\u00fchrt werden sollte. Das praktische Rezept f\u00fcr diese Ma\u00dfnahme verriet die Medizinalordnung allerdings nicht. Daher entschlossen sich 30 Hamburger Apotheker in den Jahren 1816 bis 1819 zur Schaffung eines solchen Instrumentes in Form eines Vereins als <strong>&#8222;Genossenschaft zum Ankauf \u00fcberz\u00e4hliger Apotheken\u201c<\/strong>. 1830 erfolgte die Gr\u00fcndung des <strong>Freundschaftlichen Apothekervereins.<\/strong> <strong>1837<\/strong> ging aus dieser Interessengemeinschaft <strong>der Allgemeine Apothekerverein<\/strong> hervor, der sich &#8222;frei vom Ballast der Reduzierungsaufgaben\u201c 1843 in <strong>Hamburg\u2013Altonaer\u2013Apothekerverein<\/strong> umbenannte.<br \/>\nAls am 20. Januar 1899 , einem kalten Wintertag , 54 Apotheker beim Senat die Bildung einer Apothekerkammer als K\u00f6rperschaft des \u00d6ffentlichen Rechts beantragten, beschied der Hohe Senat die Hamburger Apotheker, da\u00df eine derartige Anstalt h\u00f6chst \u00fcberfl\u00fcssig sei (26.03.1900). Die dieser zugedachten Aufgabe wurde dann von dem Apothekerverein in Hamburg ab 1. Januar 1900 wahrgenommen. 1911 trennten sich die Altonaer Apotheker vom Apothekerverein in Hamburg und gr\u00fcndeten wegen \u201eun\u00fcberbr\u00fcckbarer Schwierigkeiten\u201c einen eigenen Verein.<br \/>\n1923 erfolgte die Eingliederung als Gau Gro\u00df\u2013Hamburg des Deutschen Apothekervereins. Nach der nationalsozialistischen Macht\u00fcbernahme 1933 und der Einvernahme des Deutschen Apothekervereins in die Standesgemeinschaft Deutscher Apotheker wurde der Verein zun\u00e4chst als <strong>Standesgemeinschaft Deutscher Apotheker Gau Gro\u00df-Hamburg<\/strong> gef\u00fchrt.<br \/>\n1934 erfolgte die Umbenennung in Deutsche <strong>Apothekerschaft Hamburg<\/strong>, die dem Bezirk Nordmark als Unterbezirk unterstellt wurde. Da die Hamburger Apotheker sich gegen die Gleichschaltung zun\u00e4chst mit Erfolg wehrten, kam es 1935 zur Einrichtung <strong>&#8222;Die Deutsche Apothekerschaft, Verwaltungsstelle Hamburg\u201c<\/strong>, die der Reichsapothekerschaft direkt unterstellt wurde, &#8222;um dem Gebiet Hamburgs den Standesfrieden zu geben.\u201c<br \/>\nAm 24. M\u00e4rz 1935 wurden die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume von der K\u00f6nigstra\u00dfe 48, in der sie sich seit 1917 befanden, nach der Alten Rabenstra\u00dfe 11 a verlegt.<br \/>\nBereits am 9. Oktober 1934 wurde ein von der Standesgemeinschaft Deutscher Apotheker Gau Gro\u00df\u2013Hamburg abgesonderter rechtsf\u00e4higer Verein, die <strong>Abrechnungsstelle der Apothekerschaft Gro\u00df-Hamburg e.V.<\/strong>, gegr\u00fcndet.<br \/>\nDie Selbst\u00e4ndigkeitsbem\u00fchungen wurden allerdings bereits ein halbes Jahr sp\u00e4ter von der Reichsf\u00fchrung der Deutschen Apothekerschaft abgew\u00fcrgt und der Verein unter den Namen &#8222;<strong>Abrechnungsstelle der Deutschen Apothekerschaft in Hamburg\u201c<\/strong> mit Sitz in Hamburg den herrschenden politischen Verh\u00e4ltnissen angepasst.<br \/>\nDies bedeutete gleichzeitig die Entmachtung der Mitgliederversammlung, da die Ernennung des Vorsitzenden jetzt nach dem F\u00fchrerprinzip durch den Reichsapothekerf\u00fchrer vorgenommen wurde.<br \/>\n1943 musste die Abrechnungsstelle ihre T\u00e4tigkeit kriegsbedingt einstellen, nahm sie aber schon im Februar 1946 unter ihrer alten Bezeichnung wieder auf.<br \/>\nAm 12. Juni 1951 wurde mit der Namens\u00e4nderung <strong>&#8222;Abrechnungsstelle Hamburger Apothekeninhaber und \u2013P\u00e4chter e.V.\u201c<\/strong> die Mitgliederversammlung wieder in ihre urspr\u00fcnglichen Rechte eingesetzt. 1953 erwarb die Abrechnungsstelle das zun\u00e4chst gemietete Grundst\u00fcck Alte Rabenstra\u00dfe 11a aus Privathand. An einem hei\u00dfen Sommertag erging am 11. Juni 1954 an alle Apothekenleiter der Aufruf, sich im Grundsteinkeller des Ratsweinkellers einzufinden, um die Wiedergr\u00fcndung eines Hamburger Apothekervereins zu beschlie\u00dfen und an die traditionellen Aufgaben der alten Hamburgischen Apothekervereine vor 1933 anzukn\u00fcpfen . Am 20. November 1954 konstituierte sich der neue Vorstand, und am 15. Januar 1955 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Geschichte des Hamburger Apothekervereins e.V. 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